Funktionsweise

SALZ UND INFRAROT

Salz schmilzt erst ab 800°C und eignet sich ausgezeichnet als Wärmespeicher.

Sobald die Infrarot-Heizlampe in Betrieb genommen wird, ist sofortige Strahlungswärme spürbar. Haben sich nach einer Stunde die Salzziegel erwärmt, entsteht eine Wärmespeichermasse, die weiterhin kontinuierlich Wärme an den umgebenden Raum abgibt. Voll aufgeheizt liegt die durchschnittliche Temperatur der Salzziegel bei optimalen 95°C. Doch auch wenn die Heizlampen gedimmt werden, bleibt ein großer Teil der Wärmestrahlung erhalten. Die Wattstärke der Infrarotheizlampen (250-2500W) liegt deutlich unter der von herkömmlichen Elektrostrahlern. Dadurch wird Elektroheizung

erstmalig zu einer ökonomisch leistbaren Variante.

Das Wien‘sche Verschiebungsgesetz

Das Wien‘sche Gesetz besagt einerseits: wenn man bei einer Infrarot-Wärmequelle die Wattanzahl, d.h. die Leistungsaufnahme bzw. den Stromverbrauch, verringert, so reduziert sich das Ausmaß der Intensität der Wärmestrahlung in geringerem Maße als man dies anhand der Reduktion der Leistungsaufnahme erwarten würde. Andererseits verringert sich das Ausmaß der Intensität des sichtbaren Lichtes unverhältnismäßig mehr.